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Das lokale Ausbildungszentrum entsteht

 

Bisher hieß unser Projekt "Computerschule". Eine computergestützte Ausbildung bleibt ein wesentlicher Bestandteil unseres Vorhabens. Unsere Ziele, die wir in unserem Konzept formulieren gehen aber noch wesentlich weiter.

Auf dieser Seite geben wir Einblick in unser aktuelles, ausgearbeitetes Projektkonzept.

Download PROJEKTPROFIL
Hier gibt es unsere detaillierte Projektbeschreibung zum Herunterladen (PDF)

 


Projektkonzept

Das AIM. community computer training centre ist Teil des lokalen Bildungszentrums, das in Komenda entsteht. Dieser Schule erweitert die Bildungsmöglichkeiten und den Zugang zu praktischem Wissen vor Ort.

Dabei richtet sich das Angebot an Jugendliche, die ihren Hauptschulabschluss in Ghana (Untere Sekundarstufe) gemacht haben. Sie können sich für den zweijährigen Ausbildungsgang an der entstehenden Schule bewerben. Es wird dann neben Grund- und weiterführenden Kenntnissen im Umgang mit dem PC folgendes Wissen vermittelt:

  • Betriebswirtschaftslehre (einschl. Projektmanagement und Marketing)
  • "eco-tourism" und "sustainable development"
  • social skills" in Form der praktischen Durchführung eigener gesellschaftlicher Projekte vor Ort

Der Unterricht erfolgt computergestützt und der Fokus liegt auf den konkreten lokalen Anwendungsmöglichkeiten des Wissens. Ziel der Ausbildung und des gesamten Projektes ist die Förderung der Handlungsmöglichkeiten und beruflichen Perspektiven der Jugendlichen von Komenda, die als zukünftige Elite die Entwicklung ihrer Gemeinde in den eigenen Händen halten wollen.

 

Projektdurchführung

Die Schule wird von AIM. gebaut und in Betrieb genommen, die Lehrer werden von der Organisation angestellt. Ebenso wird ein einheimischer Schulleiter gesucht, so dass die Schule langfristig als eigenständiger und nicht-profitorientierter Betrieb geführt wird.

Der Bau der Schule wird durch einheimische Kräfte durchgeführt. Ziel des Bauprozesses ist es, die lokalen Gegebenheiten und baulichen Traditionen zu wahren, jedoch nicht ohne sie mit modernen Ansprüchen zu prüfen und bestenfalls in Verbindung zu setzen.

Parallel zum Aufbau der Schule leistet AIM. auch in Ghana aktive Jugendarbeit. Durch den AIM. youth club stehen wir in ständigem Austausch mit unserer Zielgruppe, den Jugendlichen vor Ort. So wird wertvolle Vorarbeit für die Konzepte des Unterrichts und die Auswahl der Teilnehmer geleistet.

 

Projektfinanzierung

Die Mittel für den Aufbau des Zentrums werden hauptsächlich in Deutschland durch den Verein aufgebracht. Dabei verfolgen wir drei Wege, um die Finanzierung auf die Beine zu stellen:

  1. Spenden, die vor allem während Aktionen (Konzerte, Projekte der Jugendgruppe) geworben werden
  2. Unterstützung durch Sponsoren
  3. Zuschüsse durch öffentliche oder private Mittel (Entwicklungsfonds, Stiftungen)

Langfristig soll sich die Schule als Betrieb selbst tragen, vor allem durch eigene Geschäftsideen, die als Teil des lokalen Bildungszentrums von der Organisation realisiert werden. Zunächst wird aber ein Projektpartner gesucht, der den laufenden Betrieb der Schule mitträgt.

 

 

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